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Klassenfahrt der 3. Klasse nach Schloss Baum

Die Schülerinnen und Schüler der 3. Klasse freuten sich schon lange auf die erste Klassenfahrt. Alle waren sehr aufgeregt, als es endlich losging.

Die Jungen waren im Schloss untergebracht, die Mädchen in einem anderen Gebäude. Da das Schloss mitten im Wald liegt und es eine riesige Wiese direkt am Haus gibt, waren alle ständig mit Entdeckungstouren und Fußballspielen beschäftigt.

Am ersten Nachmittag (Mittwoch) kam eine Frau vom BUND und führte mit der Klasse eine Waldrallye durch. Es ging darum, im Wald an ihren natürlichen Standorten versteckte, ausgestopfte Tiere zu entdecken. Das war bei einigen kleineren Tieren, wie z.B. dem kleinen Wiesel recht schwierig.

Im zweiten Teil ging es darum, die kleinen Tiere der laubstreu zu finden und in einer Becherlupe genau zu betrachten. Nachdem die Kinder die Tiere mit Hilfe von Bestimmungstafeln benannt hatten, wurden die kleinen Krabbler dorthin zurück gebracht, wo man sie entnommen hatte.

Extra für die Klassenfahrt hatte die Klassenlehrerin aus dem Schulbiologiezentrum Hannover einen ausgestopften Waldkauz, eine ausgestopfte Maus, ein Mauseskelett sowie 20 Gewölle aus dem Greifvogelgehege des Zoos besorgt. Zu den genannten Materialien gehörten neben einer exakten Anleitung zur Untersuchung der Gewölle auch Petrischalen aus Plastik sowie Gerätschaften zur genauen Untersuchung, wie Pinzetten, spitze Nadeln mit Holzgriff.

Am nächsten Tag wurden die zuvor über Nacht eingeweichten Eulengewölle untersucht. Anlass hierfür waren zwei Gewölle, die die Kinder im letzten Sommer auf dem Schulgelände gefunden hatten. Diese Arbeit war nichts für zaghafte Gemüter, denn es galt das Motto: „Hol‘ die Maus raus!“ Ein Gewölle besteht ja hauptsächlich aus den nicht verdaulichen Fellresten und den Knochen der Beutetiere. Zwei Schüler waren besonders geduldig und konnten so die Knochen des Unterleibs einer Maus auf einer vorgegebenen Zeichnung zuordnen.

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Die anderen Kinder malten unterdessen lieber ein Eulenbild nach diversen Vorlagen aus Kalenderblättern, Büchern und einem wunderschönen, ausgestopften Präparat einer Waldohreule. Alle mussten die weichen Federn einmal kurz berühren.

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Im Rahmen des Sachunterrichts soll eine Eulenwerkstatt das Thema „Eulen“ abrunden.